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Unsere Hunde

Tips zum Eingewöhnen des Welpen im neuen Zuhause

Ihr Sennenhundwelpe ist bei der Abgabe an Sie mindestens 9 Wochen alt, geimpft und mehrmals entwurmt worden. Im Alter von 12-14 Wochen muss die Schutzimpfung und die Entwurmung nochmals wiederholt werden. Danach wird der Hund nur mehr einmal jährlich einer Wiederholungsimpfung unterzogen, um einen Schutz gegen sehr gefährliche Infektionskrankheiten , wie Staupe, Tollwut, Parvovirose, Leptospirose , Zwingerhusten und ansteckende Leberentzündung, zu haben.

Auch gegen die von Zecken übertragenen Krankheiten (Borreliose, Babesiose) gibt es bereits wirksame Impfstoffe und eine Schutzimpfung kann das Leben Ihres Hundes retten.

Haben Sie den Welpen in sein neues Zuhause gebracht (möglichst bei Tageslicht), so beginnt für ihn die Eingewöhnungsphase, in der Sie sein Vertrauen gewinnen müssen. In dieser Phase soll er auf keinen Fall alleine gelassen werden – auch in der Nacht nicht. Sie sind sein neues Rudel und müssen ihm Sicherheit und ein Gefühl von Zusammengehörigkeit geben. Jeder Welpe weiß instinktiv (das liegt in seinen Genen), dass ihm Gefahr droht, wenn er sich von seinem Rudel entfernt.

Durch seine Wurfgeschwister war er auch das Kontakliegen gewöhnt und daher benötigt er, bis zu seiner vollständigen Eingewöhnung, die Nähe zu seiner neuen Bezugsperson.

Sie werden sehen, mit diesem Sicherheitsgefühl wird Ihr Welpe sich rasch und sicher eingewöhnen und seine Umgebung in den nächsten Tagen mit Begeisterung erkunden.

Erleichtern Sie ihm die Ankunft im neuen Heim, indem Sie ihm, nach einer kurzen Orientierungszeit, etwas zu fressen und zu trinken geben. Der Welpe wird von Ihnen begeistert sein.

Die Erziehung zur Sauberkeit erfordert von Ihnen, dass der Welpe alle zwei Stunden ins Freie kann, um sein Geschäft zu verrichten. Auch nach intensivem Spielen, Fressen und auch nach dem Schlafen muss ein Welpe immer sofort hinaus. Achten Sie anfangs darauf, dass Sie im Garten immer den gleichen Platz aufsuchen, dann weiß er schon, was Sie von ihm erwarten. Allerdings wird es anfangs schon öfters passieren, dass Sie es nicht schaffen, rechtzeitig mit ihm ins Freie zu gelangen. Dann strafen Sie ihn nicht. Er wird sonst nur lernen, dass er sein Geschäftchen nicht in Ihrer Anwesenheit machen soll und wird es dann heimlich irgendwo im Haus machen. Tragen Sie ihn in diesem Falle sofort hinaus auf seinem Platz im Garten und loben ihn (auch mit Leckerlis) , wenn er dort sein Lacki oder sein Haufi verrichtet.

Achten Sie darauf, dass Ihr Welpe genügend Schlaf bekommt. Er braucht ihn in den ersten Monaten dringendst. Halten Sie notfalls auch die Kinder von ihm fern, damit sie ihn nicht unnötig aufwecken.

Lassen Sie den Hund, wenn Sie Besuch bekommen, immer selbst wählen, wann er auf die fremden Menschen zu geht. Niemals stehend über den Hund beugen und ihn angreifen oder streicheln wollen, er könnte es als Bedrohung von "oben" auffassen und aus Angst zubeißen.

Übernehmen ausschließlich Sie, als Erwachsener, die Angewöhnung und Erziehung des Hundes. Auf keinem Fall, sollte dies von kleinen Kindern übernommen werden.

Ihr Welpe hat einen sehr ausgeprägten Spieltrieb. Geben Sie ihm ausschließlich spezielle Hundespiel-sachen zum Spielen, damit er sich nicht verletzen kann. Auf keinen Fall Kinderspielzeug. Erstens könnte es zu Konflikten mit Ihren Kindern kommen, wenn der Welpe es zerbeißt und zweitens könnten lose oder ablösbare Teile vom Welpen geschluckt werden und damit zu schweren gesundheitlichen Schäden führen.

Räumen Sie im ersten Lebensjahr Ihres Welpen alles weg, was kaputt gebissen werden könnte. Auch die Schuhe seiner Menschen sind seine große Leidenschaft und er wird sie sicher finden, wenn sie nicht sorgfältig verwahrt sind.


Junge Hunde dürfen noch keine großen Spaziergänge machen. Eine Regel besagt: Pro Lebenswoche darf der Welpe 1 Minute spazieren gehen. Mit 10 Wochen bedeutet dies 10 Minuten. Das klingt wenig, aber der Welpe erhält damit genug Bewegung, da er ja auch im Haus und im Garten ständig in Bewegung ist. Lassen Sie ihn auch nicht zu lange mit anderen Hunden spielen, schon gar nicht wenn sie größer und schwerer sind. Er braucht beim Spielen mit anderen Hunden viel Kraft und merkt gar nicht, dass er sich überanstrengt. Schauen Sie auf die Uhr, 10 Minuten reichen für Ihren Welpen. Auch häufiges Treppensteigen ist für einen Welpen noch sehr belastend. Tragen Sie in den ersten Monaten über die Stufen und schonen Sie damit seine Gelenke.

Ein noch wachsender Junghund muss deshalb bei der Bewegung eingeschränkt werden, weil seine Knochen schneller wachsen als die Sehnen und die Muskeln. Mit anderen Worten, der Stützapparat ist noch nicht fertig entwickelt und kann ihm nicht genügend Halt geben. Missachtet man diese Tatsache, dann führt ein Übermaß an Bewegung dazu, dass es zu Verformungen an den Hüft- und Ellbogengelenken kommt. Ihr Welpe wird dann sein ganzes Leben lang in seiner Bewegung und damit in seiner Gesundheit beeinträchtigt sein. Mit 12 Monaten ist ihr Hund soweit, dass er mit Ihnen ausgedehnte Spaziergänge unternehmen kann. Mit 18 Monate ist ein Sennenhund ausgewachsen.

Bei der Ernährung Ihres Welpen ist zu bedenken, dass sein Futter immer von guter Qualität sein sollte. Nur so kann sich Ihr Welpe zu einem gesunden Hund entwickeln. Richtlinien für die Fütterung des Welpen in den ersten Wochen, werden Ihnen von Ihrem Züchter mitgegeben. Hunde fressen auch gerne Essensreste, allerdings sollte dies nicht die Regel sein. Jede Mahlzeit Ihres Hundes sollte niemals direkt aus dem Kühlschrank kommen, sondern immer lauwarm zubereitet sein.

Sorgen Sie gut für ihn!

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